Siemens Academy of Life – Dr. Alexander Wrabetz

Der ORF und Dr. Alexander Wrabetz – die erste Veranstaltung des aktuellen Lehrjahres der Siemens Academy of Life.  Eine Exkursion auf den Küniglberg. Es war ein interessanter Tag, nicht überwältigend aber durchaus lehrreich. Die nachmittägliche Backstage Führung war ohnehin etwas, was sie schon lange einmal machen wollte. Es gab interessante Einblicke, man konnte ein bisschen hinein  schnuppern. Die technischen Details waren beeindruckend, aber nichts davon hatte sie sich gemerkt. Das Fernsehen war nicht ihre Welt, aber sie empfand es als Bereicherung, auch das einmal gesehen zu haben. Den Vormittag hingegen empfand sie ungemein spannender.  Claudia Killermann führte das Interview und sie machte es gut, stellte die richtigen Fragen und Herr Wrabetz erzählte kurzweilig aus seinem Leben und ließ seine Karriere Revue passieren. Auch wenn  ein solcher Erfolgsweg heutzutage in dieser Form wohl kaum mehr möglich sein würde, so konnte sie sich mitnehmen, dass eine gewisse Risikobereitschaft, ein Mut zum Wechsel und entsprechendes Engagement zum Erfolg führen. Zu einer Karriere, die so nie planbar gewesen wäre. Auch er hatte seine Chancen fast immer erkannt und schon in jungen Jahren jede Möglichkeit genutzt, außergewöhnliche Erfahrungen zu machen.  Die Zeit dafür verwendet, Kontakte zu knüpfen und Fähigkeiten zu erwerben, die keine Ausbildung auf der Uni oder sonst wo bieten konnte.  Und das war es vielleicht auch, was oft den Erfolg ausmachte. Jede Erfahrung, egal ob positiv oder negativ, dazu zu nutzen, um zu lernen.  Denn eine gute Ausbildung mochte die Basis sein, für echten Erfolg brauchte es Persönlichkeit.  Und keinen Erfolgsweg, den sie bisher in der Academy of Life kennengelernt hatte, würde man einfach so nachgehen können. Es waren immer verschlungene Pfade, die im Rückblick dann zu einer ansehnlichen Karriere geführt hatten. Die sehr ehrliche Antwort von Dr. Wrabetz auf die Frage nach seiner Familie: „Das hat meine Frau organisiert“ zeigte (leider) wieder einmal, dass außergewöhnliche berufliche Erfolge oft damit einhergehen, dass das Familienmanagement vom anderen Elternteil übernommen wird (werden muss?). Denn gerade sein Weg wäre ohne das Engagement seiner Frau nur dann möglich gewesen, wenn sie auf Kinder verzichtet hätten. Das beschäftigte sie insofern, als sie die Familienmanagerin war und auch bleiben wollte. Aber auch das hatte sie bei den Veranstaltungen letztes Jahr schon gelernt, jeder Weg war einzigartig. Sie musste ihrem einfach nur folgen.

 

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *